Folienplot einfach erklärt
Ein Folienplot ist ein aus Folie ausgeschnittenes Motiv. Der Plotter folgt Vektorkonturen; beim Entgittern wird überschüssige Folie entfernt. Transferfolie hält die verbleibenden Teile zusammen, bis sie auf der Zielfläche haften.
Von der Schrift zur Schneidekontur
Eine Schriftdatei enthält Formen für die Zeichen. Für die Fertigung müssen daraus geeignete Konturen in der benötigten Größe entstehen. Eine reine Bildschirmdarstellung ist keine verbindliche Produktionskontrolle. Besonders kleine Innenräume, schmale Linien und feine Verbindungen können problematisch sein. Deshalb zählen neben dem Dateiformat auch Motivdetails und Endmaße.
Warum Entgittern dazugehört
Nach dem Schneiden liegt zunächst weiterhin die ganze Folie auf dem Träger. Nicht benötigte Bereiche werden abgenommen, auch Innenflächen etwa in einem O oder A. Erst dadurch entsteht das freistehende Motiv. Dieser Arbeitsschritt erklärt, warum sehr viele kleine Details anspruchsvoller sein können als ein einfacher klarer Schriftzug derselben Gesamtgröße.
Welche Folie nach der Montage bleibt
Das Trägerpapier wird vor dem Aufkleben entfernt. Die Transferfolie ist eine vorübergehende Montagehilfe und wird nach dem Andrücken ebenfalls entfernt. Auf der Fläche verbleibt die ausgeschnittene Motivfolie. Für klassische Texte wählst du diese im Designer; eigene Logos, mehrfarbige Motive oder komplexe Konturen werden über eine Anfrage abgestimmt.
Häufige Fragen
Ist ein Folienplot gedruckt?
Beim hier beschriebenen Folienplot wird farbige Folie geschnitten. Ein Druck ist dafür nicht erforderlich; gedruckte und anschließend konturgeschnittene Motive sind ein anderes Verfahren.
Was bedeutet ohne Hintergrund?
Die Folie außerhalb der gewünschten Zeichen wurde entfernt. Sichtbar bleiben die Motive und dazwischen die ursprüngliche Oberfläche.
